Meine Zeit am anderen Ende der Welt

Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftig den Verstand! ;)

Letzter Eintrag

Freitag, 05.03.2010

So es ist der 6. Maerz. Das fuehlt sich ein wenig unwirklich an.

Ich werde nach euer Zeit Samstagmorgen um 1.00 Uhr hier in Auckland losfligen, dann geht es 4 Stunden nach Melbourn und von dort aus mit einer kurzen Zwischenlandung in Singapore in 24 Stunden nach London und von dann nach Hamburg. wo ich um 10.25 Uhr landen werde!

Ich versuche die letzten Naechte absichtlich wenig und schlecht zu schlafen, damit ich im Flugzeug gut schlafen kann.

So jetzt geht meine Reise nachdem ich in ueber 50 verschiedene Betten geschlafen habe, mich in unzaehligen Kuechen zurecht finden musste und viele wunderbare Menschen kennengelernt habe, zu Ende. Ich glaube ich habe das noch gar nicht richtig realisiert. Vielen Dank fuer's fliessige Lesen und Unterstuetzen! Ich bin mit allen, mit denen ich in Kontakt bleiben wollte auch im Kontakt gebliebe. Ein Hoch auf das Internet.

Einige von euch sehe ich dann ja zum Glueck schon am Flughafen. Falls ich mich zu sehr veraendert haben sollte, wo von ich eigentlich nicht ausgehe: Ich bin die, mit dem gruenen Rusack.

Ich freue mich riesig auf euch!

Ich hab euch lieb.

eure Sophia

Der Countdown laueft! :)

Donnerstag, 04.03.2010

Hey ho,

gaaaaanz bald ist es so weit. :)

Ich geniesse gerade noch die letzten Tage in Auckland und sammle wie Frederick die Feldmaus noch ein paar Sonnenstrahlen fuer das kalte Schleswig Holstein.

Ich habe hier einen netten Japaner namens Hiro (Eigentlich ist sein Name viel komplizierter, aber der Einfachheit halber nennt er sich Hiro) kennengelernt. Ich war mit ihm und zwei anderen Japanerinnen in einem Cafe. Die sind alles ganz motiviert ihr Englisch zu verbessern und haben sich ganz doll gefreut, dass ich mitgekommen bin, weil sie dann Englisch sprechen konnten. Es dauert manchmal ein bisschen laenger, bis wir dann auch wirklich das gesagt haben, was wir sagen wollten, aber es ging. Fuer die ist Englisch ja auch einfach so schwer, weil Japanisch wirklich eine merkwuerdige Sprache ist.

Heute Nachmittag hat Nana, eine der Japanerinnen uns hier im Hostel besucht. Das war auch sehr nett. Sie meinte ich soll sie unbeidngt in Japan besuchen kommen. Mal schaun. ;) Erstmal geht es ja wieder nach Hause.

Hier sind generell ganz viele nette und lustige Leute. Gestern habe ich mit 2 Englaendern und einem Amerikaner Karten gespielt. Viele sind gerade erst ganz frisch in Auckland angekommen und es ist ganz witzig, dass ich denen jetzt immer weiter helfen und Tipps geben kann. Vor nem halben Jahr war ich es die, hier in diesem Hostel dankbar fuer jeden Hinweis war.

Hiro arbeitet gerade in einem japanischen Restaurant, aber er hat mir seinen DVD Player und ganz viele Hugh Grant Filme dagelasen. Jetzt verbringen ich den Abend damit ganz viele traurige und schoene Filme auf zu sehen

Morgen werde ich mein Bankkonto aufloesen. Vielleicht habe ich ja noch ein bisschen Geld fuer ein paar Kiwis uebrig und dann geht es ja auch schon uebermorgen nach Hause. Unfassbar! :)

Bis ganz, ganz bald. Ich freu mich schon!

eure Sophia :)

Waiheke Island

Sonntag, 28.02.2010

Einen wunderschoenen guten Morgen!

Eigentlich hatte ich beschlossen, wenn ich in Auckland bin meinen Rucksack erst wieder zubewegen, wenn es auf zum Flughafen geht, aber dann habe ich doch entschieden nochmal einen Wochenendausflug nach Waiheke Island zu machen.

Diese Insel ist 35min Faehrfahrt von Auckland entfernt. Dort  leben total viele Kuenstler und es gibt sehr viele Weinberge und wie so oft an wunderschoenen Orten in Neuseeland verdoppelt oder verdreifacht sich die Population in den Sommemonaten. Ich war in einer Ausstellung, in der ganz coole ausgefallene Liegestuehle gezeigt wurden.

Mein Hostel war ca. 3 km vom Hafen entfernt, mitten im Busch. Dort habe ich Paula aus Urugay kennen gelernt. Sie war auch mit einem working holiday Visa hier und kam gerade aus Asien zurueck. Wir haben dann beschlossen zusammen ins Kino zugehen. Dort wurden internationale Kurzfilme gezeigt. Einige waren einfach nur komisch und andere aber auch richtig gut. Ich war ganz froh, dass ich nicht alleine diesen dunkel Pfad zum Hostel finden musste.

Am naechsten Tag wollen wir dann eigentlich an den Strand, aber als wir dort ankamen hing ein Schild an der Tuer des kleinen Kiosks da. "Shop closed for 30min, because of tsunami warning." Wir haben dann doch entschieden, dass es besser waere wieder auf einen Huegel zu gehen. Es war irgendwie nicht so ganz klar, ob die Warnung auch Neuseeland betrifft, aber es hiess sie betreffe den ganzen Pazifik und das wuerde ja Neuseeland miteinschliessen. Naja, es ist ja zum Glueck auch nichts passiert.

Paula und ich waren dann noch ein bisschen im Dorf und haben gebummelt und gequatscht bis ich dann um 15 Uhr mit der Faehre wieder nach Auckland gefahren bin.

Jetzt bin ich wieder in dem Hostel, in dem ich schon im September gleich nach meiner Ankunft war. Jetzt schliesst sich also der Kreis. :) Hier ist auch viel besser, sauberer und ruhiger als das Hostel letzte Woche. Ausserdem gibt es kostenlosen Tee und Internet. Der Hostelbesitzer hat sich sogar an meinen "komischen" Nachnamen erinnert.

So ich werde mich dann gleich mal auf den Weg zu Amnesty Internationla machen. Mal schaun, was mich dort heute fuer Arbeiten erwarten werden.

Weniger als eine Woche!

Sophia :)

Amnesty International

Mittwoch, 24.02.2010

Oh, der Eintrag eben ueber Amnesty sollte eigentlich nur ein Entwurf sein. Konntet ihr den schon lesen? Naja egal hier kommt der richtige:

Also das Praktikum bei Amnesty ist echt super. Es gefaellt mir richtig gut. :) Ganz viele Menschen, die die Welt verbessern wollen und es sogar schaffen, auf einem Haufen. Einfach klasse. :)

Bis jetzt habe ich dort Willkommenspakete fuer die neuen Mitglieder fertig zum Verschicken gemacht, Adressen von Mitgliedern geaendert, Post weggebracht, Kontoauszuege abgelegt,  Spendenauftraege in ein online Banksystem uebertragen, Umschlaege sortiert und die Starterpakete fuer die neuen Jugendgruppen zusammen gestellt.

Heute hatte ich leider nicht so viel zu tun. Das war ein bisschen doof. Mo, die Schottin, die fuer mich zustaendig ist, tat das auch ganz doll leid, aber die war selber sehr im Stress, weil sie momentan alleine in der Spendenabteilung ist und deswegen nicht so viel Zeit hat mir irgendetwas zu zeigen. Ich gewoehne mich langsam auch an ihren schottischen Akzent. Ich glaube das ist der Akzent, den ich am schwersten zu verstehen finde. Ich bekommen wirklich einen guten Eindruck davon wie so eine Organisation arbeitet. Es sind auch alle immter total nett und freundlich und bedanken sich immer ganz doll bei mir, wenn ich irgendetwas fuer sie erledigt habe. Ich freu mich schon auf Montag.

Ansonsten verbringe ich meine Zeit damit mich neu einzukleiden. Ich dachte schon ich haette nach fast 6 Monaten ohne Shoppingtouren verlernt wie es geht, aber mitlerweile geht es wieder mit dem Einkaufen. ;)

Das Wetter ist hier nochmal ein Stueck waermer als auf der Suedinsel. Es sind immer so um die 26 Grad und das hat zur Folge, dass man in meinem Zimmer im Hostel nicht mehr mit Bettdecke schlafen kann. Es ist einfach viel zu warm

Nur noch eine Woche bis ich ins Flugzeug steige. Ich freue mich ja schon so auf das Wiedersehen! Also geniesst eure letzten Sophia freien Tage. ;)

 

Goodbye Suedinsel

Sonntag, 21.02.2010

Guten Abend,

ich habe nach dem Besuch bei Langebartels ein paar Tage in Christchurch verbracht. Da war ich in einenem woman-only Hostel. Da durften also nur Frauen rein. Das war ganz lustig mit rosa Waenden und Foenen (ist das der Plura von Foen? ) im Badezimmer.

Christchurch hat mir als Stadt echt gut gefallen. Es wird als die englische Stadt bezeichnet und ist europaeischer als die anderen mit einem Marktplatz und einer Kirche im Zentrum. Das ist in den anderen Staedten nicht so ueblich. Ich war dort im Museum und habe eine kostenlose Fuehrung mitgemacht. Da habe ich endlich mal ein bisschen mehr ueber die Maroikultur gelernt. Das sind die Ureinwohner hier

Von Christchurch aus bin ich dann weiter die Ostkueste hoch nach Kaikoura gefahren und habe mich dort mit Lea getroffen, die ich schon im September kennen gelernt hatte. Sie arbeitet dort in einem Cafe. Es war mal wieder sehr gut sich stundenlang zu unterhalten, unseren Neuseelandaufenthalt zu analysieren und festzustellen, was wir hier denn alles so gelernt haben.

Von dort aus bin ich dann gestern mit dem Zug bis nach Picton gefahren und habe von dort aus die Faehre zur Nordinsel genommen. Der Abschied von der Suedinsel fiel mir ein bisschen schwer. Es ist einfach so schoen da

Heute habe ich 12 Stunden im Zug gesessen und bin mit dem sogenannten Overlander von Wellington nach Auckland gefahren. Hier bin ich jetzt in einem riesen Hostel. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Morgen soll um 15 Uhr bei Amnesty International sein und dann besprechen wir, wie mein Praktikum ablaufen soll. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

Ansonsten geniesse ich die letzten Woche/ Tage hier und werde langsam etwas sentimental.

Was macht denn eigentlich das Wetter in Schleswig- Holstein? Ich habe lange nichts mehr gehoert.

Allerherzlichste Gruesse,

Sophia :)

Auf dieser Seite werden lediglich die 5 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.